• Elastographie Berlin Reinickendorf

    Schmerzursachen sichtbar machen

Ultraschall-Elastographie – Verhärtungen der Muskeln und Faszien sichtbar machen

Über viele Jahre hinweg war es technisch nicht möglich Verhärtungen in Muskeln und Faszien bildlich darzustellen. Erst seit der Entwicklung der sogenannten Ultraschall-Elastographie lassen sich gesundes und verhärtetes Gewebe zielgenau unterscheiden. Diese Form der Diagnostik basiert auf hochauflösendem Ultraschall und ist komplett strahlenfrei. Primär wurde das Verfahren zur Tumordiagnostik entwickelt. Da Tumorgewebe härter und weniger elastisch als das normale gesunde Gewebe ist, kann es differenziert bildlich dargestellt werden. Die unterschiedlichen Gewebehärten erscheinen verschiedenfarbig.

Gezielte Therapieplanung und Erfolgskontrollen

Mit der hochauflösenden Ultraschall-Elastographie lassen sich Informationen gewinnen, die im herkömmlichen Ultraschall, Röntgen, CT oder MRT nicht sichtbar sind. Somit können genaue Lage und Größe der myofaszialen Triggerpunkte punktgenau ermittelt werden. Verhärtungen werden in rot bzw. gelb angezeigt. Blaue Bereiche repräsentieren weiche und elastische Gewebeeigenschaften. Die so gewonnenen Parameter erlauben die Festlegung einer individuellen Therapie.

Die Ultraschall-Elastographie eignet sich ebenfalls hervorragend zur Therapiekontrolle. Durch sie kann der Erfolg der Therapie unmittelbar bestimmt und gegebenenfalls die Behandlung fortgesetzt oder durch eine zusätzliche Methode ergänzt werden.

„Von Kopf bis Fuß“ – Das Konzept der myofaszialen Ketten

Die klassische Orthopädie beschränkt sich oftmals nur auf die Betrachtung einzelner Muskeln und Gelenke. Diese Betrachtungsweise ist sehr vereinfacht und bildet nicht die Komplexität der menschlichen Motorik ab. Erst das koordinierte Zusammenspiel mehrerer Muskelketten, Faszien und dem knöchernen Skelett mit seinen Gelenkverbindungen macht die Komplexität der menschlichen Motorik möglich.
Daher ist für die erfolgreiche Therapie myofaszialer Schmerzen eine ganzheitliche Betrachtung myofaszialer Ketten von zentraler Bedeutung. Sie bestehen in der Regel aus mehreren Muskelgruppen, die funktionell miteinander verbunden sind. Die Faszien verbinden die einzelnen Muskeln miteinander und bilden sogenannte myofasziale Ketten.
So wird beispielsweise bei der Behandlung lumbaler Rückenschmerzen nicht nur der betroffene Abschnitt der Wirbelsäule selbst behandelt, sondern auch die zusammenhängenden funktionellen Ketten, die sich vom Nacken über Rücken, Kreuzbein, Gesäß und Beinen bis zu den Füßen ausdehnen können.

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Vereinbaren Sie unter 030 – 40 79 70 86 einen Termin in unserer Praxis, Prof. Dr. Lexy nimmt sich die Zeit die Sie brauchen, um Sie optimal zu behandeln.